Schweizer Wildpflanzen-Lexikon
Einheimische Pflanzen sind die unverzichtbare Lebensgrundlage für unsere Insektenwelt. Hier finden Sie die bewährtesten Arten aus den Projekten von Nils Z'Rotz.
RuderalpflanzeKlatschmohn
Papaver rhoeas
Feuerroter Blickfang auf mageren, durchlässigen Böden. Die zarten Seidenblüten besiedeln Lücken und offene Stellen und sind ein Magnet für pollensammelnde Wildbienen.
WiesenblumeWiesen-Margerite
Leucanthemum vulgare
Strahlend weisse Körbchenblüten mit goldgelber Mitte – das Aushängeschild artenreicher Magerwiesen. Robust, langlebig und ein zuverlässiger Nektarlieferant den ganzen Sommer über.
FeuchtbiotopGewöhnlicher Blutweiderich
Lythrum salicaria
Aufrechte purpurfarbene Blütenkerzen für feuchte Uferzonen und sumpfige Gartenecken. Die langen Blütenstände ziehen Schmetterlinge und langrüsselige Insekten gezielt an.
FeuchtbiotopSchmalblättriges Wollgras
Eriophorum angustifolium
Weisse, wattig schimmernde Fruchtstände, die sich im Wind wiegen. Gehört in Moorbeete und an nasse Teichränder und sorgt dort für luftig-leichtes Strukturspiel.
TrockenstandortAlpen-Mannstreu
Eryngium alpinum
Stahlblaue, stachelig wirkende Blütenköpfe mit zarten Hüllblättern – eine architektonische Erscheinung aus den Bergen. Kommt mit Hitze und Durstphasen mühelos zurecht.
TrockensteinmauerScheuchzers Glockenblume
Campanula scheuchzeri
Kleine, tiefblaue hängende Glocken an feinen Stielen. Füllt Mauerspalten und Steinfugen mit Farbe und gedeiet auch in flachen, nährstoffarmen Lagen zuverlässig.
Kiesbeet & RuderalFärber-Hundskamille
Anthemis tinctoria
Sonnengelbes Blütenpolster für durchlässige Schotter- und Kiesflächen. Hitze und Trockenheit machen ihr nichts aus – eine unkomplizierte Dauerblüherin für magere Böden.
GehölzrandDunkle Akelei
Aquilegia atrata
Nickende, dunkelviolette bis braune Glocken mit auffälligen Sporen. Heimisch an kalkreichen Gehölzrändern und ein stimmungsvoller Akzent im lichten Schatten.
AlpenfloraEchte Berg-Arnika
Arnica montana
Leuchtend orange-goldene Körbchen auf behaarten Stielen. Liebt saure, magere Bergwiesen und bringt alpinen Charakter in naturnahe, nährstoffarme Flächen.
